Zielgruppe Kinder und Jugendliche

Computerspiele, Serien und Soziale Medien: Die Nutzung digitaler Medien ist im Kinder- und Jugendalter umfangreich und unterschiedlich. Der Zugang zu und Umgang mit digitalen Medien hat sich im Zuge der Digitalisierung darüber hinaus stark verändert, was die Frage danach, über welche Kompetenzen Heranwachsende verfügen müssen, um souverän mit den digitalen Medien umgehen zu können, vor neue Herausforderungen stellt. Medienkritik, Kreativität und gesellschaftliche Teilhabe stehen dabei (immer noch) im Mittelpunkt der Betrachtung, was bedeuten sie aber in einer digitalen Gesellschaft? Der digitale Wandel macht darüber hinaus deutlich, dass Kompetenzen ohne die Berücksichtigung der persönlichen Bedingungen, tätigkeitsbezogenen Anforderungen sowie der Kontexte und Ressourcen von Heranwachsenden nicht gedacht werden können. Der folgende Text fasst die theoretischen und methodologischen Überlegungen der letzten Jahren zu (Medien-)Kompetenz in der Zielgruppe Kinder und Jugendliche zusammen.

Zielgruppe Erwachsene

Wann sind Erwachsene medienkompetent? Diese Frage muss im Kontext der Digitalisierung neu gestellt und diskutiert werden. Der rasante technologische Fortschritt im Bereich digitaler Medien und Systeme erzeugt einen gesellschaftlichen Wandel, der auch Erwachsene vor zahlreiche neue Herausforderungen stellt. Der Wandel betrifft alle Lebensbereiche: berufliche Tätigkeit, Hobby und Freizeit, zivilgesellschaftliches Engagement, aber auch die Rolle als Vorbild und Vermittler*in von Medienkompetenz als Eltern(-teil) oder Pädagog*in. In der Regel werden diese Lebensbereiche getrennt behandelt und in der Medienkompetenzförderung adressiert. Aber wird dies der zunehmenden Komplexität und Vernetzung der Gesellschaft im Kontext der Digitalisierung gerecht? Die vorliegende Expertise fasst Studien und Forschungsarbeiten zur Medienkompetenz von Erwachsenen unter den veränderten Anforderungen und Rahmenbedingungen der Digitalisierung zusammen.

Zielgruppenbereich Höheres Lebensalter

Das Leben in einer alternden Welt vollzieht sich gleichsam in einer Zeit des rasanten technischen und medialen Wandels. Die zunehmende Digitalisierung des Alltags hat weitreichende Folgen nicht nur für Kindheit, Jugend und das Erwachsenenalter, sondern auch für die Konstitution von Alternswirklichkeiten. Die Fähigkeit, mit der Dynamik medientechnischer Innovationen mitgehen zu können, gilt als juveniler Beweis dafür, mit den Idealen der Zeit im Einklang zu sein. Die „jungen“ Alten erkunden freudig die neue Medienwelt; sie surfen, chatten und twittern. So jedenfalls verkünden es die neuen Leitbilder des Alters. Diese fragen, was leistet das Alter für eine Gesellschaft, die eine hochdynamische Mediengesellschaft ist. Wechseln wir die Perspektive: Was bedeuten Medieninnovationen für das Alter und seine Erfahrungen? Welche Herausforderungen stellen neue digitale Anwendungen an das Lernen und Umlernen im Alter? Um diese Aspekte soll es im Folgenden gehen. Im Text werden die Ergebnisse empirischer Studien zum Zielgruppenbereich des höheren Lebensalters der letzten Jahre zusammengefasst und auf dieser Grundlage Forschungs- und Handlungsbedarfe formuliert.