ACT ON! Schlussreport: „Ich darf nur YouTube.“ Die Perspektive von Zehn- bis 14-Jährigen auf Online-Medien und Online-Risiken; Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Monitoring-Studie des Projekts ACT ON!

Kurzbeschreibung

In der Studie wird qualitativ erhoben, welche Online-Angebote die jungen Befragten nutzen und wie sie diese nutzen. Außerdem wird erhoben, wie die Befragten diese Angebote mit Hinblick auf Risiken einschätzen, welche Strategien sie zum Umgang mit diesen Risiken einsetzen und welche Unterstützung sie sich dabei wünschen. Aufgrund der Äußerungen der Befragten werden in der Studie Medienkompetenzdefizite bewertet, Förderungsbedarfe identifiziert und Handlungsempfehlungen ertellt.

Annahmen über die Folgen der Digitalisierung

keine Angabe

Kompetenzanforderungen

keine Angabe

Zentrale theoretische Annahmen über Kompetenz

keine Angabe

Perspektive der Kompetenzträger*innen auf Kompetenz einbezogen?

keine Angabe

Lebenskontexte der Kompetenzträger*innen einbezogen?

In der Studie werden unter anderem Umwelteinflüsse der Befragten in den Fokus gerückt (familiäre Regeln, Peer Group, Lieblings-YouTuber).

Herausforderungen der Erfassung von Kompetenz

keine Angabe

Zentrale empirische Befunde über Kompetenz

Bezogen auf die Risiken, die die Befragten äußern und den Umgang mit diesen Risiken bewerten die Autor*innen der Studie die Wissensbestände und Handlungsberichte beziehungsweise -absichten der Befragten, um daraus notwendige Medienkompetenzförderung abzuleiten. Die Medienkompetenzdefizite, die die Studie den Befragten dabei bescheinigt, beziehen sich vor allem auf Strukturwissen über Medien, was auch die Umsetzung von kritischer Reflexion in Handlungen verhindert. "Offenkundig ist, dass es den Heranwachsenden an angebots- und strukturbezogenem Wissen fehlt. Dies betrifft z. B. ihr Wissen über die technische und rechtliche Strukturierung von Angeboten und die kommerziellen Interessen der dahinterstehenden Medienunternehmen. Dafür interessieren sich die Heranwachsenden aber durchaus und auch die öffentlichen Diskussionen z. B. in Bezug auf die Sicherheit einzelner Angebote oder die Umstrukturierung des Marktes der Online-Angebote dringen offenbar zu ihnen durch. Um diese öffentlichen Diskussionen zu verstehen und daraus Konsequenzen zu ziehen, fehlt es jedoch an fundiertem Wissen." (S.24)

Quellenangabe

Gebel, C., Schubert, G. & Wagner, U. (2016). ACT ON! Schlussreport: „Ich darf nur YouTube.“ Die Perspektive von Zehn- bis 14-Jährigen auf Online-Medien und Online-Risiken; Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Monitoring-Studie des Projekts ACT ON!. Abgerufen von https://act-on.jff.de/wp-content/uploads/2018/08/ACT-ON-Abschlussreport_end.pdf

Zuletzt geändert am 1. März 2019.