Die Medienkompetenz Jugendlicher im Umgang mit digitalen sozialen Netzwerken

Kurzbeschreibung

Die empirische Studie untersucht Medienkompetenz von Jugendlichen im Umgang mit Social Network Sites. Dafür bezieht sich der Autor zunächst auf die Medienkompetenzmodelle von Baacke und von Six & Gimmler, um daran anlehnend vier Medienkompetenzdimensionen herauszuarbeiten, die für die Nutzung sozialer Netzwerke von Jugendlichen relevant sind. In einer anschließenden quantitativen Studie werden die vier Dimensionen abgefragt.

Annahmen über die Folgen der Digitalisierung

Es wird davon ausgegangen, dass das umfangreiche Angebot des Web 2.0 einen bedeutenden Einfluss auf das Aufwachsen, die Freizeitgestaltung, das schulische Lernen und die Identitätsbildung von jugendlichen Nutzer*innen hat.

Kompetenzanforderungen

keine Angabe

Zentrale theoretische Annahmen über Kompetenz

keine Angabe

Perspektive der Kompetenzträger*innen auf Kompetenz einbezogen?

keine Angabe

Lebenskontexte der Kompetenzträger*innen einbezogen?

keine Angabe

Herausforderungen der Erfassung von Kompetenz

keine Angabe

Zentrale empirische Befunde über Kompetenz

In fast allen der geprüften Dimensionen von Medienkompetenz weisen die Jugendlichen Defizite auf, sodass insbesondere Schulungen im Hinblick auf die Medienkompetenzvermittlung durch Lehrende und Eltern als notwendig erachtet werden.

Quellenangabe

Hummel, W. (2013). Die Medienkompetenz Jugendlicher im Umgang mit digitalen sozialen Netzwerken. Konferenzpapier zur Konferenz GeNeMe'13 Gemeinschaften in neuen Medien, Dresden.

Sonstige Anmerkungen

Die Interpretation muss vor dem Hintergrund erfolgen, dass es sich mit n=66 Schüler*innen um eine vergleichsweise kleine Stichprobe handelt und lediglich Schüler*innen eines Gymnasiums befragt wurden. Achte Klassen sind in der Stichprobe zudem überrepräsentiert.

Zuletzt geändert am 1. März 2019.