DIGCOMP: A Framework for Developing and Understanding Digital Competence in Europe.

Kurzbeschreibung

"DIGCOMP" (später auch als "DigComp 1.0" bezeichnet) ist ein Kompetenz-Rahmenmodell, das zum besseren Verständnis und zur Entwicklung digitaler Kompetenz bei Bürger*innen der EU beitragen soll. Es unterteilt digitale Kompetenz (digital competence) in fünf Kompetenzbereiche, in denen Kompetenzträger*innen bestimmte Aktivitäten ausführen können müssen, um eine der drei Kompetenzstufen (Foundation (Grundlage), Intermediate (dazwischen) oder Advanced (fortgeschritten) im jeweiligen Kompetenzbereich und zu einem jeweiligen Zeitpunkt zu erreichen.

Annahmen über die Folgen der Digitalisierung

Das Papier setzt die Digitalisierung als bereits geschehend voraus. Diese fordert von Menschen digitale Kompetenz, um inkludiert zu sein und dem "digital divide" entgegenzuwirken.

Kompetenzanforderungen

Kompetenzträger*innen müssen bestimmte Handlungen in den jeweiligen Bereichen digitaler Kompetenz auf verschiedenen Stufen ausführen können, um entsprechend der jeweiligen Kompetenzstufe zum einem Zeitpunkt als kompetent zu gelten.

Zentrale theoretische Annahmen über Kompetenz

Digital competence ist eine "transversale" Kompetenz, also eine Kompetenz, die andere Kompetenzen durchzieht und den Kompetenzträger*innen somit den Erwerb weiterer Kompetenzen ermöglicht. Digital competence besteht aus Wissen, Fähigkeiten und Einstellungen.

Perspektive der Kompetenzträger*innen auf Kompetenz einbezogen?

keine Angabe

Lebenskontexte der Kompetenzträger*innen einbezogen?

keine Angabe

Herausforderungen der Erfassung von Kompetenz

keine Angabe

Quellenangabe

Ferrari, A. (2013). DIGCOMP: A Framework for Developing and Understanding Digital Competence in Europe. Abgerufen von http://ftp.jrc.es/EURdoc/JRC83167.pdf

Sonstige Anmerkungen

Das Modell gibt theoretische Limitationen an, wie z.B., dass es noch nicht in der Praxis implementiert wurde, dass nicht alle Kompetenzträger*innen alle genannten Kompetenzen erlernen wollen werden, die Nicht-Spezifikation des Modells nach Zielgruppen, die Komplexität des Modells als notwendigen Nachteil, und den rasanten Wandel des Phänomens der Digitalisierung, damit der Kompetenzen selbst und damit einhergehend der ständige Aktualisierungsbedarf des Kompetenzmodells.

Zuletzt geändert am 1. März 2019.