Ausbildung 4.0: Didaktische Gestaltung der betrieblich-beruflichen Ausbildung in Zeiten der digitalen Transformation

Kurzbeschreibung

Nach der Sichtung des bisherigen Forschungsstandes entwickeln die Forschenden das so genannte LERN-Modell, eine Heuristik, die Ausbildenden dabei hilft, Handlungssituationen in der digitalen Geschäftswelt in die Lernprozesse der Auszubildenden einzugliedern.

Annahmen über die Folgen der Digitalisierung

Die Forschenden nehemn an, dass Digitalisierung die Tendenz zur Höherqualifizierung verstärkt hat. Nach der Sichtung der bisherigen Literatur kommen die Forschenden zu dem Fazit, dass im Vergleich zur Weiter- und Ausbildungsbranche, Betriebe sich etwas später mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt haben.

Kompetenzanforderungen

Auszubildende sollen in der Lage sein, digitale Medien effektiv in den jeweiligen Situationen einsetzen zu können. Damit dies bei Auszubildenden erfolgen kann, müssen Ausbildende umfangreiche Erfahrungen mit digitalen Medien machen.

Zentrale theoretische Annahmen über Kompetenz

Die Forschenden stellen das LERN-Modell vor, eine Heuristik um die Handlungssituationen im digitalen Zeitalter zu systematisieren und "über die Kompetenz-Medienplanungsmatrix die zu fördernden Kompetenzen und digitalen Medien zur Unterstützung der Lernprozesse zu bestimmen" (S. 19). Die Relevanz dieses Modells besteht darin, dass mit seiner Hilfe, Herausforderungen und Veränderungen in bestimmten Berufsprofilen erkannt und bestimmt werden können. Somit können diese Herausforderungen und Veränderungen auch in Lernsituationen eingegliedert werden.

Perspektive der Kompetenzträger*innen auf Kompetenz einbezogen?

keine Angabe

Lebenskontexte der Kompetenzträger*innen einbezogen?

keine Angabe

Herausforderungen der Erfassung von Kompetenz

keine Angabe

Quellenangabe

Gerholz, K.H. & Dormann, M. (2017) Ausbildung 4.0: Didaktische Gestaltung der betrieblich-beruflichen Ausbildung in Zeiten der digitalen Transformation. Berufs- und Wirtschaftspädagogik Online, 32, 1 - 22.

Zuletzt geändert am 1. März 2019.