CODING & CHARAKTER Welche Kompetenzen betrachten die Deutschen als die wichtigsten für die digitale Zukunft? Eine repräsentative Befragung im Auftrag der Vodafone Stiftung

Kurzbeschreibung

In der empirische Studie der Vodafone Stiftung werden die Einschätzungen der deutschen Wohnbevölkerung dazu erhoben, wie gut sie sich für den digitalen Wandel gewappnet fühlt und welche Kompetenzen im Zuge des digitalen Wandels für die Befragten relevant werden. In der Studie wird ebenfalls erhoben, was die Befragten darüber denken, wer diese Kompetenzen vermitteln sollte und ob die Vermittler*innen dieser Aufgabe gerecht werden. Dazu wird im Papier zuerst eine qualitative Vorstudie beschrieben, um dann in der quantitativen Befragung vorgegebene Auswahlmöglichkeiten präsentieren zu können. Die Ergebnisse der Studie sind die prozentualen Nennungen dieser Auswahlmöglichkeiten.

Annahmen über die Folgen der Digitalisierung

keine Angabe

Kompetenzanforderungen

keine Angabe

Zentrale theoretische Annahmen über Kompetenz

keine Angabe

Perspektive der Kompetenzträger*innen auf Kompetenz einbezogen?

Die Befragten der Studie wurden gebeten anzugeben, welche Fähigkeiten sie als wichtig erachten, um in der immer digitaler werdenden Zukunft erfolgreich zu sein beziehungsweise zurechtzukommen. Dabei wurden ihnen Antwortmöglichkeiten vorgegeben, die in einer qualitativen Vorstudie mit anderen Befragten erarbeitet wurden. In einzelnen Fällen werden die Teilnehmenden der Studie auch offen befragt. Die Ergebnisse scheinen dann in der Studie zu Kategorien zusammengefasst zu werden (Für detailliertere Informationen, siehe zentrale Befunde über Kompetenz).

Lebenskontexte der Kompetenzträger*innen einbezogen?

keine Angabe

Herausforderungen der Erfassung von Kompetenz

keine Angabe

Zentrale empirische Befunde über Kompetenz

Die Befragten wählen Lernfähigkeit und technische Fähigkeiten am Häufigsten, um in einer digitaler werdenden Zukunft erfolgreich zu sein beziehungsweise zurechtzukommen. Für privaten Erfolg, beruflichen Erfolg und Wohlergehen sind es Lernfähigkeit, Flexibilität und Widerstandsfähigkeit. Mehr als die Hälfte der Befragten, vor allem Über 50-Jährige, meinen, Jugendliche sollten Programmieren in der Schule lernen. Offen gefragt, welche Kompetenzen in der Zukunft entscheidend sein werden, um erfolgreich zu sein beziehungsweise zurechtzukommen, nennen die Befragten erneut vor allem technische Fähigkeiten (63 Prozent), Lernfähigkeit (44 Prozent) und Flexibilität (32 Prozent). Weniger als die Hälfte der Befragten fühlt sich ausreichend gewappnet für die Anforderungen der digitalen Welt. Ein ähnliches Bild zeigt sich dafür, technische Möglichkeiten der digitalen Welt zu nutzen. In beiden Fälle fühlen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen (U30) besser vorbereitet als die Älteren (Ü50). Dabei werden die Jugendlichen als allgemein (58 Prozent) und technisch (56 Prozent) kompetenter angesehen, weniger aber emotional und sozial (24 Prozent). Dabei geht die Wahrnehmung der Eltern und der Jugendlichen selbst stark auseinander (Jugendliche schätzen sich kompetenter ein). Die Verantwortung für die Vermittlung der technischen Kompetenz sehen die Befragten hauptsächlich bei der Schule, die dieser Aufgabe ihrer Meinung nach aber kaum nachkommt, im Gegensatz zu außerschulischen Institutionen. Bei emotionalen und sozialen Kompetenzen sehen die Befragten die Vermittlungsverantwortung hauptsächlich bei den Eltern, die dieser Aufgabe nur zu einem Drittel nachkämen.

Quellenangabe

Vodafone Stiftung Deutschland GmbH (2017). CODING & CHARAKTER Welche Kompetenzen betrachten die Deutschen als die wichtigsten für die digitale Zukunft? Eine repräsentative Befragung im Auftrag der Vodafone Stiftung. Abgerufen von https://www.vodafone-stiftung.de/uploads/tx_newsjson/VSD_94_CODING___CHARAKTER_04_DIGITAL_01.pdf

Sonstige Anmerkungen

Die Studie ist eine der wenigen Studien, die die Meinung der Befragten zu Kompetenzen in den Fokus nimmt. Dabei macht sie ihrerseits keine Annahmen über Kompetenz oder Digitalisierung. Nicht alle Ergebnisse zu Kompetenz befassen sich notwendigerweise mit Digitalisierung. Manchmal wird auch die allgemeinere Formulierung "für die Zukunft" gewählt. Die Ergebnisse zu Kompetenz der qualitativen Vorstudie werden nicht berichtet.

Zuletzt geändert am 1. März 2019.