Determinanten der unterrichtlichen Computernutzungshäufigkeit und der medienbezogenen Kooperation. Eine Analyse auf Grundlage des Länderindikators 2016

Kurzbeschreibung

Die Zielsetzung der empirischen Studie ist es, Determinanten für die Computernutzungshäufigkeit von Lehrenden im Unterricht und für die medienbezogene Kooperation zu erarbeiten. Hierfür wird eine Sekundäranalyse der repräsentativen Befragung von Lehrenden im Rahmen der Studie "Schule digital - der Länderindikator 2016" durchgeführt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es nur einen geringen Zusammenhang zwischen der Computernutzungshäufigkeit und der medienbezogenen Kooperation gibt. Jedoch wurde die Selbsteinschätzung der medienbezogenen Lehrerkompetenz als starker Prädiktor für die beiden, oben erwähnten Faktoren identifiziert.

Annahmen über die Folgen der Digitalisierung

Der digitale Wandel stellt Innovationsmanager vor neue Aufgaben und Herausforderungen, die bislang noch nicht zu deren Arbeitsbeschreibungen gehörten. Um de digitale Durchgängigkeit, d.h. den Einsatz von Informations- und Telekommunikationssystemen für den gesamten Produktlebenszyklus, umzusetzen, sind Eigenitiative, unternehmerische Kompetenz und Computerkompetenz erforderlich. Somit können die Chancen und Risiken der Digitalisierung erfasst werden.

Kompetenzanforderungen

Lehrende sollten in der Lage sein, aufgrund ihrer Medienkompetenz, digitale Medien in die Unterrichtsgestaltung miteinzubeziehen. Weitere Anforderungen werden in dem Artikel nur im Modell benannt. Diese sind: Strategien, Medienauswahl, Verbesserung der Lehre und die Anleitung von anderen Lehrerkompetenzen.

Zentrale theoretische Annahmen über Kompetenz

Die Selbsteinschätzung der medienbezogenen Lehrerkompetenz wird von den Forschenden als ein Prädiktor für die medienbezogene Kooperation und der Nutzung von Medien bzw. Computertechnologien im Unterricht thematisiert. Sie gehen davon aus, dass die Selbsteinschätzung einen positiven Einfluss auf die unterrichtliche Computernutzung und der medienbezogenen Kooperation hat.

Perspektive der Kompetenzträger*innen auf Kompetenz einbezogen?

keine Angabe

Lebenskontexte der Kompetenzträger*innen einbezogen?

keine Angabe

Herausforderungen der Erfassung von Kompetenz

keine Angabe

Zentrale empirische Befunde über Kompetenz

Die Ergebnisse zeigen, dass die Selbsteinschätzung der medienbezogenen Lehrerkompetenz in einem direkten, aber schwachen Zusammenhang mit der medienbezogenen Kooperation steht. Dies gilt auch für den Zusammenhang der Selbsteinschätzung und der Computernutzung im Unterricht.

Quellenangabe

Drossel, K., Eickelmann, B. & Lorenz, R. (2018). Determinanten der unterrichtlichen Computernutzungshäufigkeit und der medienbezogenen Kooperation. Eine Analyse auf Grundlage des Länderindikators 2016. Unterrichtswissenschaft, 46(4), 481 – 498.

Zuletzt geändert am 1. März 2019.