KI als Katalysator transformativer Bildungsprozesse
Kurzbeschreibung
Transformative Bildungsprozesse finden statt, wenn Menschen grundlegende Prämissen ihres Denkens, Fühlens und Handelns kritisch reflektieren und davon ausgehend ihr Selbst- und Weltverhältnis verändern. Solche Prozesse werden vor allem durch Irritationen ausgelöst. Im vorliegenden Text skizzieren die Autor*innen zunächst, dass pädagogische Räume für transformative Bildungsprozesse über Konzepte wir „Safe Enough Spaces“ und „Resonanz“ geschaffen werden können. Anschließend schlagen sie vor, dass Künstliche Intelligenz und vor allem Large Language Models als ‚pädagogische Gegenüber‘ transformative Bildungsprozesse unterstützen können. Dafür stellen sie ein selbst entwickeltes Praxisbeispiel vor.
Annahmen über die Folgen der Digitalisierung
Die Digitalisierung wird in vorliegendem Beitrag als Megatrend beschrieben. Die Entwicklung Künstlicher Intelligenz ist ein Ausdruck dessen. So werden durch Künstliche Intelligenz zum Beispiel tradierte Vorstellungen infrage gestellt, etwa von Arbeit oder Kreativität. Unter diesen Bedingungen zeigen sich Grenzen von Ansätzen, die Lernen vorwiegend als planbare und wirkungssichere Vermittlung von Wissen konzipieren. Zugleich eröffnet der Einsatz Künstlicher Intelligenz neue Handlungsmöglichkeiten in Bildungskontexten.
Kompetenzanforderungen
Lehrende stehen nicht nur vor der Anforderung, Künstliche Intelligenz als Werkzeug einzusetzen, sondern auch sie als „relationalen Möglichkeitsraum“ (S. 56) zu verstehen, diesen kritisch zu begleiten und pädagogisch einzubetten.
Kompetenzbegriffe (nach dem Papier)
Kein spezifischer Kompetenzbegriff
Unterdimensionen (nach dem Papier)
keine Angabe
Kompetenzdimensionen (nach dem Rahmenkonzept von Digitales Deutschland)
Kritisch-reflexive Dimension: KI-Outputs kritisch reflektieren.
Zentrale theoretische Annahmen über Kompetenz
keine Angabe
Perspektive der Kompetenzträger*innen auf Kompetenz einbezogen?
keine Angabe
Lebenskontexte der Kompetenzträger*innen einbezogen?
keine Angabe
Herausforderungen der Erfassung von Kompetenz
keine Angabe
Quellenangabe
Autenrieth, D., & Baumbusch, C. (2025). KI als Katalysator transformativer Bildungsprozesse. weiter bilden. DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, 32 (3), 53–56. http://www.die-bonn.de/id/42350
Sonstige Anmerkungen
Die Autor*innen bringen auf innovative Weise unterschiedliche Konzepte miteinander Verbindung. Sie kombinieren Ideen zum transformativen Lernen, mit dem Konzept der „Safe Enough Spaces“ und der Theorie der „Resonanz“ nach Hartmut Rosa. Das im Text skizzierte Praxisbeispiel bezieht sich jedoch auf ein von den Autor*innen entwickeltes Produkt für die Organisationsentwicklung. Inwiefern die Bewertungen zutreffend sind, lässt sich aus der Darstellung im Text nicht nachvollziehen. Der Text erfordert daher eine kritische Rezeption.