Problemlösen im Internet: Theoretische und methodische Verortung eines neuen (?) Konzepts

Kurzbeschreibung

Die Darstellung verknüpft das Konstrukt des technologiebasierten Problemlösens mit dem Umgang mit Medien. Erörtert wird, inwiefern das Konstrukt in empirischen Analysen als Ergänzung zu schon bestehenden Medienkompetenzmodellen dienen kann.

Annahmen über die Folgen der Digitalisierung

Die der PIAAC zugrunde liegende Idee des Problemlösens bietet eine adäquate Erweiterung bisheriger Verfahren zur Erfassung von digital literacy und verwandten Konstrukten, da es die komplexen Umgangsweisen mit digitalen Medien in alltagsnahen Problemsituationen sichtbar macht und damit Rückschlüsse auf explizite wie implizite Wissensbestände sowie praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten zulassen kann.

Kompetenzanforderungen

Im Zentrum steht der Umgang mit digitalen Werkzeugen sowie die Decodierung von Informationsdarstellungsformaten, wie sie im Internet verbreitet sind und die kritische Auseinandersetzung mit Inhalten.

Zentrale theoretische Annahmen über Kompetenz

Bislang entwickelte Instrumente zur Messung von Medienkompetenz (wie sie beispielsweise in der PIAAC-Studie zum Einsatz kommen) sind v.a. Wissens- und Einstellungstests und insofern nur bedingt zur Ermittlung von Kompetenzen geeignet. Digitale Kompetenzen offenbaren sich in diesen Tests vor allem in der Handlungsfähigkeit im Umgang mit konkreten Computer- und Internetanwendungen. Nach anderen Definitionen von Kompetenz, beispielsweise auch von der OECD, sollten aber Wissen, Motivationen, Werthaltungen, Einstellungen und Emotionen erhoben werden.

Perspektive der Kompetenzträger*innen auf Kompetenz einbezogen?

keine Angabe

Lebenskontexte der Kompetenzträger*innen einbezogen?

keine Angabe

Herausforderungen der Erfassung von Kompetenz

keine Angabe

Quellenangabe

Schmidt-Hertha, B. & Rott, K. (2014). Problemlösen im Internet: Theoretische und methodische Verortung eines neuen (?) Konzepts. REPORT Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, 03/2014, 38-49.

Zuletzt geändert am 1. März 2019.