Das Projekt

Ziel des Projekts „Digitales Deutschland | Monitoring zur Digitalkompetenz der Bevölkerung“ ist es, Grundlagen für die Kompetenzförderung der Gesamtbevölkerung angesichts der Digitalisierung zu schaffen. Digitales Deutschland bereitet Studien und Fachliteratur in einer Datenbank auf und erarbeitet weitere empirische Studien und Expertisen. Das Projektmagazin „kompetent“ beleuchtet aktuelle Debatten und Begriffe – verständlich und kompakt. Seit 2020 liegt darüber hinaus ein besonderer Schwerpunkt auf dem Themenbereich Künstliche Intelligenz. 

Folgende Fragen leiten das Projekt: 

Folgende Fragestellungen leiten durch das Projekt:

Über welche „Digitalkompetenzen“ verfügen welche Bevölkerungsgruppen? Welche Einflussfaktoren sind für eine ungleiche Verteilung relevant? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Bildungsarbeit und Politik? 

Welche Kompetenzanforderungen werden bezüglich der aktuellen Entwicklungen formuliert? Wie kann das Rahmenkonzept weiterentwickelt werden, um diese Entwicklungen zu integrieren und so auch weiterhin eine gute Orientierung zu bieten?  

Inwiefern wird in Kompetenzmodellen auch die Perspektive der Kompetenzträger*innen sowie deren Lebenskontexte berücksichtigt?

Im Jahr 2024 liegt der Schwerpunkt unseres Projekts auf dem Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis. Hierzu wird im Projekt eine Transferwerkstatt realisiert mit drei Schwerpunkten:

  1. Schwerpunkt geschlechtergerechte Digitalpolitik: Auf Grundlage der „Sonderauswertung: Impulse für eine geschlechtergerechte Digitalpolitik“ diskutieren Akteur*innen aus Fachverbänden, Forschung und Zivilgesellschaft, wie Digitalkompetenzen für alle Geschlechter – von der Kindheit bis ins hohe Alter – gezielt gefördert werden können.
  2. Personas zu Digitalkompetenz: Auf Basis empirischer Forschungsdaten entwickeln wir Personas zur Digital- und Medienkompetenz von Eltern minderjähriger Kinder und Menschen im hohen Alter. Dieser partizipative Prozess bindet aktiv verschiedene Stakeholder ein und schafft eine effektive Brücke zwischen Forschung und praktischer Anwendung. Begleitend erscheint eine Ausgabe unseres Online-Magazins „kompetent“.
  3. Digitale Souveränität – Digitalkompetenzen im Engagementbereich:
    Auf dem 9. Deutschen Engagementtag bietet die Transferwerkstatt Impulse zur digitalen Souveränität für Engagierte. Anhand der im Projekt entwickelten Persona-Steckbriefen werden praxisnahe Ansätze für das freiwillige Engagement im digitalen Wandel vorgestellt und diskutiert.

Unser kontinuierliches Monitoring analysiert aktuelle Studien und Modelle zur Medien- und Digitalkompetenz. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf relevante Erkenntnisse zu Künstlicher Intelligenz und Kompetenz.

Im Modul 4 haben wir in vier miteinander verschränkten Bausteinen gearbeitet: 

  • Wir schaffen einen Überblick – Im Monitoring analysieren wir kontinuierlich aktuelle Studien und Modelle zur Medien- und Digitalkompetenz. Mit einem besonderen Fokus werden relevante Studien zu Künstlicher Intelligenz und Kompetenz einbezogen.  
  • Wir entwickeln Konzepte weiter - In unserem Rahmenkonzept bündeln wir Kompetenzmodelle und entwickeln sie für die weitere Auseinandersetzung und Analyse von Kompetenzen angesichts des digitalen Wandels weiter. Expertisen und interdisziplinäre Fachgespräche begleiten diesen Prozess. 
  • Wir schließen Forschungslücken - In eigenen empirischen Studien untersuchen wir die Kompetenzen der Bevölkerung. Eine Repräsentativbefragung hat zunächst den Schwerpunkt auf die mit Künstlicher Intelligenz verbundenen Kompetenzanforderungen. Qualitative Befragungen fokussieren Erfahrungen und Bedürfnisse der Menschen in Bezug auf Medien- und Digitalkompetenzen. 
  • Wir bereiten Wissen auf - In Form eines digitalen Magazins bereiten wir Expertisen, Fachgespräche und eigene Forschungsergebnisse für eine breite (Fach-)Öffentlichkeit auf. 

Im dritten Projektmodul wurden die bisherigen Erkenntnisse aus der Datenbank (Projektmodul 1) und den interdisziplinären Austauschen (Projektmodul 2) zusammengeführt und ein Rahmenkonzept entwickelt. Dieses Rahmenkonzept diente als Grundlage, um Studien und Maßnahmen zum Erwerb von Digital-/Medienkompetenz in der Bevölkerung einordnen zu können, Leerstellen zu identifizieren und diese ggf. schließen zu können. So wurde eine Grundlage geschaffen, um den Fachdiskurs hinsichtlich der Frage der Medien-/Digitalkompetenz der Bevölkerung in Deutschland wahrnehmbar voranzutreiben. Dieser Prozess und die Erkenntnisse wurden in den aktuellen Fachdiskurs in Form weiterer Expert*innen-Gespräche eingeordnet. 

Das zweite Modul legte den Schwerpunkt auf den interdisziplinären Austausch. Realisiert wurde der Austausch u. a. durch eine Diskussionsveranstaltung mit Expert*innen verschiedener Fachrichtungen. Diskutiert wurden die im Projekt entwickelten Expertisen zu den Zielgruppen „Kinder und Jugendliche“, „Erwachsene“ und „Menschen im höheren Alter“ sowie ausgewählte Kompetenzmodelle zur Einordnung der Befunde. Dies diente der Vorbereitung des Rahmenkonzepts. 

Im ersten Projektmodul wurden aktuelle Studien und Modelle (2013-2018) zu digital- und medienbezogenen Kompetenzen analysiert und in einer Datenbank aufbereitet. Relevante Faktoren waren die verwendeten Begriffe und die entsprechenden empirischen Umsetzungen. 

Veranstaltungen

Expert*innen-Gespräch 2023

Expert*innen-Gespräch zu KI und Kompetenz am 06.10.2023 „KI und Kompetenz: Zukunft im digitalen Wandel gestalten”. Unter diesem Leitsatz trafen sich in Berlin Vertreter*innen aus Bildung, Forschung und Politik zum Expert*innen-Gespräch im Rahmen des Projekt „Digitales Deutschland“. Hannah Bast, Inhaberin des Lehrstuhls Algorithmen und Datenstrukturen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erläuterte in einem einführenden Vortrag die Funktionsweise und [...]

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Expert*innen-Gespräch 2022

Expert*innen-Gespräch 2022 Am 9. Dezember fand in Berlin das Expert*innen-Gespräch 2022 statt. Digitales Deutschland lud zum interdisziplinären Austausch zum Thema „Daten und Kompetenz“ ein. Im Zentrum stand die Frage: Was brauchen wir ‑ als Einzelpersonen aber auch als Gesellschaft ­ für einen kompetenten Umgang mit Daten? Im Privatleben, im Bildungskontext, in administrativen und in ökonomischen [...]

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Expert*innen-Gespräch 2021

Expert*innen-Gespräch 2021 Am 16. November 2021 lud der Projektverbund ca. 30 Expert*innen ein, die in Praxis, Forschung und Politik mit der Vermittlung von Kompetenz beschäftigt sind. Gemeinsam diskutierten sie, welche Kompetenzen für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz erforderlich sind. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und stellen die wichtigsten Ergebnisse hier vor.   Mehr Informationen

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Expert*innen-Gespräch 2020

Am 20. Januar veranstaltete der Projektverbund ein weiteres Expert*innen-Gespräch in Frankfurt am Main. 15 interessierte und ausgewählte Fachpersonen aus Praxis und Forschung diskutierten gemeinsam Eck- und Kernpunkte der Arbeit am Rahmenkonzept, welches kurz vor der Vollendung stand.

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Entwicklung Rahmenkonzept 2019

Am 04. Dezember traf sich der Projektverbund in Berlin, um die Entwicklung zum Rahmenkonzept des geplanten Monitorings und die weitere Arbeit an den Expertisen zu besprechen.

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Expert*innen-Gespräch 2019

Am 01. Juli trafen sich rund 30 interessierte Expert*innen im Panoramasaal der evangelischen Akademie, um gemeinsam mit dem Projektverbund den bisherigen Arbeitsstand und das weitere Vorgehen zu diskutieren.

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Projektverbund

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Dr. Niels Brüggen
Kathrin Demmler
Maximilian Schober
Achim Lauber
Laura Cousseran
Kerstin Heinemann
Sandrine Tausche
Nadja Jennewein

In früheren Projektphasen:
Dr. Guido Bröckling
Fabian Hellmuth
Julian Kasten
Dr. Senta Pfaff-Rüdiger
Dr. Katja Berg

Universität Siegen, Forschungsbereich Medien und Kommunikation

Prof. Dr. Dagmar Hoffmann
Dr. Laura Sūna

In früheren Projektphasen:
Ulf Krippendorf

Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Abteilung für Medienbildung

Prof. Dr. Anja Hartung-Griemberg
Prof. Dr. Thomas Wilke
Dr. Cornelia Bogen
Caroline-Sophie Pilling-Kempel

In früheren Projektphasen:
Selina Rau
Dr. Peter Schmitt